Hälfte des Lebens

08.09.2008

„Er [Roland Barthes] bezog den Beginn von Dantes „Göttlicher Komödie“, den prekären Moment der Lebensmitte („Nel mezzo del cammin di nostra vita“) statt auf die chronologische Lebensmitte von 35 Jahren auf die Zäsur, die in dem Moment eintritt, in dem das Bewusstsein des eigenen Alterns und Todes über die Regionen des Wissens hinaus die gesamte innere Existenz eines Lebens ergreift.“

LOTHAR MÜLLER: Am Nachmittag von La Cascade. Der Strukturalist findet ein neues Leben und erträumt sich als Romanautor: Die letzte Vorlesung von Roland Barthes. In: Süddeutsche Zeitung Nr.209, Montag, den 08. September 2008 , Seite 14

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